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Branchenlösung · Unternehmen

Interne Meldestelle für Unternehmen

Ab 50 Beschäftigten sind Sie zur internen Meldestelle verpflichtet. Wir übernehmen die Abwicklung, Vorprüfung und Fristen - Sie behalten den Kopf für Ihr Kerngeschäft frei.

Kurz gesagtPrivatwirtschaftliche Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten müssen nach § 12 HinSchG eine interne Meldestelle vorhalten. Sie dürfen diese Aufgabe nach § 14 HinSchG einem Dritten übertragen; die Pflicht, gemeldete Verstöße abzustellen, bleibt beim Unternehmen.

Server in Deutschland
DSGVO-konform
Anwaltliche Vorprüfung
Modernes Unternehmensgebäude mit Beschäftigten und Schutzsymbol
Meldekanal aktiv
Online jederzeit
  1. Eingang verschlüsselt
  2. Anwaltlich geprüft
  3. Bericht & Empfehlung
ab50
Beschäftigte: Pflicht zur Meldestelle
§ 12 HinSchG
ab10Tsd.
Einwohner: Kommunen in der Regel verpflichtet, und/oder ab 50 Beschäftigten
§ 12 HinSchG
7Tage
Frist zur Eingangsbestätigung
§ 17 HinSchG
3Monate
Frist zur Rückmeldung
§ 17 HinSchG
netto89€
pro Monat je Portal, zuzüglich netto 179 € je Fall

Rechtslage

Gesetzliche Pflicht zur Einrichtung wann?

Privatwirtschaftliche Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten sind nach § 12 HinSchG verpflichtet, eine interne Meldestelle einzurichten. In regulierten Sektoren (zum Beispiel Finanzdienstleistung) gilt diese Pflicht unabhängig von der Beschäftigtenzahl.

Diese Webseite stellt keine Rechtsberatung dar - eine abschließende Einschätzung erfordert juristische Prüfung im Einzelfall.

Offenes Gesetzbuch mit Schutzschild als Überblick zum Hinweisgeberschutzgesetz

Anwendungsbereich

Was in Ihrer Branche gemeldet werden kann

Das Hinweisgeberschutzgesetz schützt nicht jede Beschwerde, sondern Meldungen zu Verstößen aus dem Katalog des § 2 HinSchG. Ob ein konkreter Hinweis darunterfällt, prüft unser Anwalt in der Vorprüfung. Welche Bereiche, die in Ihrer Branche wesentlich sein können, betrifft dies?

Straftaten im Geschäftsbetrieb

Betrug, Untreue, Bestechung oder Bestechlichkeit fallen als strafbewehrte Verstöße unter § 2 Absatz 1 Nummer 1 HinSchG, unabhängig von der Branche.

Arbeitsschutz und Rechte der Beschäftigten

Bußgeldbewehrte Verstöße sind nach § 2 Absatz 1 Nummer 2 HinSchG erfasst, soweit die verletzte Vorschrift Leben, Gesundheit oder die Rechte von Beschäftigten schützt. Dazu zählen Vorschriften zur Arbeitssicherheit.

Produktsicherheit, Umwelt, Verbraucherschutz

§ 2 Absatz 1 Nummer 3 HinSchG benennt unter anderem Produktsicherheit und -konformität, Umweltschutz und Verbraucherrechte bei Verträgen mit Verbrauchern.

Datenschutz und Geldwäsche

Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung und gegen Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche stehen ebenfalls in der Aufzählung des § 2 Absatz 1 Nummer 3 HinSchG.

Praxis

Typische Herausforderungen

Was Unternehmen bei der eigenen Umsetzung regelmäßig ausbremst - und warum eine interne Meldestelle entlastet.

Bußgeldrisiko

Verstöße gegen die HinSchG-Pflichten können nach § 40 HinSchG mit Bußgeldern geahndet werden.

Fehlende Ressourcen

Eine interne Lösung bindet Personal, IT und Datenschutz-Know-how über Monate - Kapazitäten, die im Mittelstand oft fehlen.

Größte Herausforderung

Eine intern besetzte Meldestelle wirft Fragen zur Unabhängigkeit auf und kann das Vertrauen der Beschäftigten schwächen. Die Anonymität der Hinweisgeber bleibt in der Regel nicht gewahrt.

Unsere Antwort

Wie unsere Lösung das adressiert

  • Interne, neutrale Meldestelle nach § 14 HinSchG
  • Anwaltliche Vorprüfung jeder Meldung durch unseren Anwalt
  • Fristenkontrolle und revisionssichere Dokumentation
  • Einrichtung ohne betriebsinterne Kosten für netto 89 € / Monat je Portal
Mehr zur internen Meldestelle
Unternehmen übergibt den Meldekanal an eine neutrale externe Meldestelle
Der Unterschied

Jeder Hinweis wird anwaltlich vorgeprüft

Kein technischer Filter, sondern eine fachliche Einordnung: Unser Anwalt prüft jede Meldung, ordnet rechtlich ein und gibt eine Handlungsempfehlung.

PlausibilitätRisiko-EinordnungHandlungsempfehlung
So funktioniert die Vorprüfung

Einführung

Was bei der Einführung in Ihrer Branche dazukommt

Der Ablauf einer Meldung ist überall gleich. Die Einführung ist es nicht: Wer mitbestimmt, wie Beschäftigte gezählt werden und wie der Kanal bekannt wird, unterscheidet sich je Organisation. Vier Punkte, die wir mit Ihnen vor dem Start klären.

  1. 1

    Beschäftigtenzahl feststellen

    Die Schwelle von 50 Beschäftigten entscheidet über die Pflicht. Bei Konzernstrukturen oder mehreren Standorten ist die Zählweise im Einzelfall zu prüfen; der Pflichten-Check gibt eine erste Orientierung.

  2. 2

    Betriebsrat einbinden

    Läuft die Meldestelle über eine technische Einrichtung, kommt ein Mitbestimmungsrecht nach § 87 Absatz 1 Nummer 6 BetrVG in Betracht. Wer den Betriebsrat vor der Einführung einbezieht, vermeidet Verzögerungen nach dem Start.

  3. 3

    Meldekanal bekannt machen

    Eine Meldestelle, von der niemand weiß, erfüllt ihren Zweck nicht. Wie Sie den Meldekanal im Betrieb bekannt machen, Intranet, Aushang oder Anlage zum Arbeitsvertrag, stimmen wir mit Ihnen ab.

  4. 4

    Fristen im Blick behalten

    Eingangsbestätigung binnen sieben Tagen, Rückmeldung binnen drei Monaten (§ 17 HinSchG). Beides überwachen wir im Verfahren, Sie entscheiden über die Folgemaßnahmen im Unternehmen.

In 4 Schritten

So funktioniert Ihre Meldestelle

Ein präziser Ablauf, der Rechtssicherheit und Anonymität verbindet - von der Meldung bis zum Zwischenbericht.

Vier Schritte vom verschlüsselten Eingang bis zum fertigen Bericht
1

Eingang der Meldung

Über den verschlüsselten Online-Kanal jederzeit, telefonisch Mo bis Fr von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.

2

Anwaltliche Prüfung

Sichtung und rechtliche Einordnung durch unseren Anwalt.

3

Fallmanagement

Dokumentierte Fallbearbeitung; Rückmeldung über freiwillig angegebene Kontaktdaten.

4

Zwischenbericht

Zusendung unserer Dokumentation und rechtlichen Handlungsempfehlung.

Sicherheit & Datenschutz

Daten bleiben in Deutschland

Verschlüsselte Übertragung und Verarbeitung ausschließlich auf deutschen Servern und nach klaren Sicherheitsstandards - damit sensible Hinweise geschützt bleiben.

  • Verschlüsselte Übertragung
    Schutz vom Eingang der Meldung an
  • Server in Deutschland
    Verarbeitung ausschließlich in Deutschland
  • DSGVO-konform betrieben
    nachvollziehbar und revisionssicher dokumentiert
Mehr zu Sicherheit & Datenschutz
Mehrschichtige Sicherheits- und Datenschutz-Symbole um ein zentrales Schild

Bereit für Compliance?

Vermeiden Sie Bußgelder und Reputationsschäden. Unsere Expertenlösung skaliert mit Ihrem Unternehmen: Das Standard-Paket für netto 89 € / Monat umfasst maximal 3 Niederlassungen und bis zu 5.000 Mitarbeiter. Darüber hinaus erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

  • Einrichtung innerhalb einer Woche
  • Transparentes Preismodell: fester Portalpreis, klare Fallpauschale
  • Anwaltliche Vorprüfung durch unseren Anwalt
Portal-Paket
89 €
netto / Monat je Portal | zuzüglich netto 179 € je bearbeiteter Fall

Rechenbeispiel

Was die Meldestelle in Ihrer Branche im Jahr kostet

Hier dargestellt ist ein Rechenbeispiel für ein Unternehmen mit 120 Beschäftigten an einem Standort. Bei einem Median von 0,7 Meldungen je 100 Beschäftigte und Jahr (Quelle: NAVEX, Whistleblowing Benchmarking Statistics in Europe, Ausgabe 2025) ist mit rund einer Meldung im Jahr zu rechnen. Die tatsächliche Zahl kann darüber oder darunter liegen.

Portal, 12 Monate zu netto 89 €1.068 €
1 bearbeiteter Fall zu netto 179 €179 €
Summe1.247 € netto im Jahr

Alle Preise netto. Monatlich kündbar mit zwei Wochen Frist zum Monatsende. Ohne eine einzige Meldung im Jahr bleibt es bei der Portalgebühr. Wie sich das gegen eine unternehmensinterne Abwicklung rechnet, zeigt der Kostenratgeber mit Rechner.

FAQ

Häufige Fragen

Ab wann ist mein Unternehmen verpflichtet?

Ab 50 Beschäftigten besteht in der Regel die Pflicht zur internen Meldestelle. In regulierten Sektoren gilt sie unabhängig von der Beschäftigtenzahl.

Dürfen wir die Meldestelle auslagern?

Ja. § 14 HinSchG erlaubt ausdrücklich die Übertragung der internen Meldestelle an einen externen Dritten. Die Verantwortung für die Einrichtung bleibt beim Unternehmen.

Zum VertiefenBetriebsrat und Meldestelle: Mitbestimmung richtig einplanenWann der Betriebsrat mitbestimmt, was das für die Einführung bedeutet und wie sich Verzögerungen vermeiden lassen.

Amtliche Fundstellen

Maßgeblich ist stets die amtliche Fassung. Die Einordnung in diesem Beitrag ersetzt keine Prüfung des Einzelfalls.

Starten Sie heute mit Ihrer internen Meldestelle

Einrichtung innerhalb einer Woche. Gesetzeskonform. Ohne eigene Compliance-Abteilung.

Zwei Personen geben sich vor einem geschützten Schild die Hand